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Google Search Console: URL einreichen und Indexierung beantragen

Alles auf einen Blick

  • „Indexierung beantragen“ ist für einzelne wichtige URLs gedacht. Es gilt ein Tageslimit pro Property, und der Antrag garantiert keine Aufnahme in den Index.
  • Für viele URLs, in Shops also fast immer, ist die XML-Sitemap der richtige Weg.
  • Bei „Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert“ musst du laut Google nicht neu einreichen. Ansetzen kannst du an der Seite selbst.
  • Per API liest du den Indexstatus und reichst Sitemaps ein. Indexierung beantragen kannst du per API nicht. Die Indexing API ist nur für JobPosting und BroadcastEvent vorgesehen.
  • IndexNow meldet Änderungen an Bing, Yandex, Seznam.cz, Naver und Yep. Google gehört nicht dazu.
Inhaltsverzeichnis10 Abschnitte
  1. Wann sich das Einreichen lohnt und wann nicht
  2. Voraussetzung: eine bestätigte Property
  3. Schritt für Schritt: URL prüfen und Indexierung beantragen
  4. Sitemap einreichen: der Standard für Shops
  5. Der Bericht „Seitenindexierung“: Status verstehen und handeln
  6. Automatisierung: was über APIs geht und was nicht
  7. Nach einem Relaunch: so meldest du die neue Struktur
  8. Dein Ablauf im Alltag
  9. Häufige Fragen
  10. Quellen

Eine neue Kategorieseite ist online, ein Produkttext überarbeitet oder ein versehentliches noindex endlich weg. Jetzt soll Google die Seite sehen. Dafür gibt es in der Google Search Console die URL-Prüfung mit der Schaltfläche „Indexierung beantragen“. Sie ist nützlich, aber begrenzt: Es gibt ein Tageslimit, keine Garantie und für normale Seiten keine Schnittstelle zum Automatisieren.

Hier bekommst du den Ablauf so, wie Google ihn dokumentiert, Stand September 2026. Wichtig ist das auch für die KI-Suche: Eine Seite muss indexiert sein, um in Googles Übersichten mit KI oder im KI-Modus als Link zu erscheinen.

Wann sich das Einreichen lohnt und wann nicht

Google findet die meisten Seiten selbst, über Links und über deine Sitemap. Ein Einzelantrag ist ein zusätzlicher Hinweis. Er lohnt sich in diesen Fällen:

  • Neue, wichtige Seiten: eine neue Kategorie, eine Aktionsseite, ein wichtiger Ratgeber.
  • Deutlich geänderte Seiten: neuer Title, neue Texte, neue Preise oder strukturierte Daten.
  • Nach einer Fehlerbehebung: Du hast ein ungewolltes noindex entfernt, eine Sperre in der robots.txt aufgehoben oder einen Serverfehler behoben.
  • Nach einem Relaunch: für Startseite und wichtigste Kategorien, zusätzlich zur neuen Sitemap.

Nicht sinnvoll ist der Einzelantrag für Hunderte oder Tausende URLs. Dafür verweist Google ausdrücklich auf die Sitemap. Auch mehrfaches Einreichen derselben URL bringt nichts. Laut Google wird sie dadurch nicht schneller gecrawlt.

Voraussetzung: eine bestätigte Property

Einreichen kannst du nur URLs aus einer bestätigten Property. Für Indexierungsanträge und Sitemaps brauchst du Inhaber- oder uneingeschränkte Nutzerrechte. Eingeschränkte Nutzer können den Status nur abrufen. Eine neue Property legst du über die Property-Auswahl oben links an: „Property hinzufügen“, Typ wählen, Inhaberschaft bestätigen.

Domain oder URL-Präfix?

MerkmalDomain-PropertyURL-Präfix-Property
UmfangAlle Subdomains und Protokolle, also http, https, www, mNur URLs mit genau diesem Präfix inklusive Protokoll
BestätigungNur per DNS-EintragHTML-Datei, HTML-Tag, Google Analytics, Tag Manager oder DNS
Passt fürden Gesamtblick auf den ShopVerzeichnisse wie /at/ oder wenn du keinen DNS-Zugang hast

Für Shops ist die Domain-Property die beste Hauptansicht. Verzeichnisse für Länder oder Sprachen legst du zusätzlich als URL-Präfix an. Beachte: Die URL-Prüfung akzeptiert nur URLs der gerade geöffneten Property. In einer Property für https://www.beispiel.de/ kannst du http://beispiel.de/ nicht prüfen.

Schritt für Schritt: URL prüfen und Indexierung beantragen

  1. Property wählen. Öffne die Search Console und wähle oben links die passende Property.
  2. URL eingeben. Füge die vollständige URL mit https:// in die Suchleiste ganz oben ein und drück Enter. Alternativ klickst du in einem Bericht neben einer URL auf das Prüfsymbol.
  3. Indexstatus lesen. „URL ist auf Google“ heißt, die Seite kann in der Suche erscheinen, muss aber nicht. „URL ist nicht auf Google“ heißt, sie kann nicht erscheinen. Unter „Seitenindexierung“ siehst du, wie Google die URL gefunden hat, wann sie zuletzt gecrawlt wurde, ob Crawling und Indexierung erlaubt sind und welche kanonische URL Google gewählt hat.
  4. Live-URL testen. Die erste Ansicht zeigt die Version aus dem Index, nicht die aktuelle Seite. Hast du etwas geändert, klick auf „Live-URL testen“. Unter „Getestete Seite anzeigen“ findest du gerendertes HTML, Screenshot und HTTP-Antwort.
  5. Indexierung beantragen. Klick auf die Schaltfläche. Die Search Console prüft die Seite kurz auf offensichtliche Fehler. Besteht sie, kommt die URL in die Warteschlange. Stuft der Live-Test die Seite als nicht indexierbar ein, ist kein Antrag möglich.
  6. Später kontrollieren. Prüf die URL nach einiger Zeit erneut. Solange sich an der Seite nichts geändert hat, stellst du keinen zweiten Antrag.

Was der Live-Test nicht prüft

Ein gültiges Ergebnis heißt nur, dass Google die Seite abrufen kann. Laut Google prüft der Test unter anderem nicht, ob die Seite ein Duplikat ist, ob ihre Qualität für eine Indexierung reicht und ob manuelle Maßnahmen oder Sicherheitsprobleme greifen. Die von Google gewählte kanonische URL siehst du nur in der indexierten Version.

Kontingent und Dauer

Wie viele Anträge pro Tag möglich sind, veröffentlicht Google nicht. Die Hilfe sagt nur, dass je Property ein Tageslimit gilt. Eine feste Frist gibt es ebenfalls nicht. Google schreibt, das Crawling könne einige Tage oder mehrere Wochen dauern, und ein Antrag garantiere nicht, dass die Seite sofort oder überhaupt in die Suchergebnisse kommt. Hochwertige und nützliche Inhalte haben dabei Vorrang.

Gut zu wissen

Den Test auf Optimierung für Mobilgeräte, den Bericht „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ und die zugehörige API hat Google zum 1. Dezember 2023 eingestellt. Anleitungen, nach denen die URL-Prüfung die Mobilfreundlichkeit bewertet, sind veraltet. Wie Google deine Seite darstellt, zeigt der Screenshot im Live-Test. Für mobile Nutzbarkeit verweist Google unter anderem auf Lighthouse.

Sitemap einreichen: der Standard für Shops

Ein Shop mit 3.000 Produkten, Kategorien und Ratgebern lässt sich nicht per Einzelantrag pflegen. Das übernimmt die XML-Sitemap. Nach dem ersten erfolgreichen Abruf liest Google sie regelmäßig von selbst wieder ein.

  1. Adresse ermitteln. Shopify erzeugt die Sitemap automatisch unter /sitemap.xml und aktualisiert sie bei neuen Produkten, Kollektionen, Seiten und Beiträgen. Shopware 6 erzeugt sie ebenfalls unter /sitemap.xml, per geplantem Task, live oder manuell.
  2. Erreichbarkeit prüfen. Die Sitemap darf nicht hinter einem Login liegen. Google empfiehlt, sie mit dem Live-Test zu prüfen.
  3. Einreichen. Öffne „Indexierung“ und „Sitemaps“, trag die Adresse unter „Neue Sitemap hinzufügen“ ein und klick auf „Senden“.
  4. Status kontrollieren. Mögliche Werte sind „Erfolgreich“, „Sitemap kann gelesen werden, enthält aber Fehler“ und „Konnte nicht abgerufen werden“. Scheitert der Abruf dauerhaft, gibt Google nach einigen Tagen auf. Dann behebst du den Fehler und reichst neu ein.

Zusätzlich gehört ein Verweis in die robots.txt, damit auch Bing und andere Crawler die Sitemap finden:

Sitemap: https://www.beispiel.de/sitemap.xml

Was sonst in die Datei gehört, steht im Beitrag Was in die robots.txt gehört.

Warum die Sitemap in Shops mehr bringt als Einzelanträge

  • Menge: Eine Sitemap fasst bis zu 50.000 URLs oder 50 MB unkomprimiert. Größere Kataloge teilst du auf und bündelst sie in einem Sitemap-Index.
  • Aktualität: Google nutzt <lastmod>, wenn der Wert konsistent und nachweisbar korrekt ist. Für viele neue oder geänderte Seiten empfiehlt Google genau das statt Einzelanträgen. <priority> und <changefreq> ignoriert Google.
  • Kontrolle: Im Bericht „Seitenindexierung“ filterst du nach einzelnen Sitemaps. Getrennte Dateien für Produkte, Kategorien und Ratgeber zeigen, wo Seiten fehlen.
  • Saubere Signale: Hinein gehören nur kanonische, indexierbare URLs mit Status 200. Keine Filter-URLs, keine Weiterleitungen, kein noindex.
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<sitemapindex xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
  <sitemap>
    <loc>https://www.beispiel.de/sitemap-produkte-1.xml</loc>
    <lastmod>2026-09-14</lastmod>
  </sitemap>
  <sitemap>
    <loc>https://www.beispiel.de/sitemap-kategorien.xml</loc>
    <lastmod>2026-09-10</lastmod>
  </sitemap>
</sitemapindex>

In der Search Console reichst du dann nur den Index ein.

Tipp

Setz lastmod nur, wenn sich eine Seite wirklich geändert hat: Text, Preis, Verfügbarkeit oder strukturierte Daten. Springt das Datum bei jedem Abruf auf heute, ist es nicht mehr nachweisbar korrekt.

Der Bericht „Seitenindexierung“: Status verstehen und handeln

Unter „Indexierung“ und „Seiten“ zeigt die Search Console alle URLs, die Google von deiner Property kennt, getrennt nach indexiert und nicht indexiert. Nicht jede URL muss in den Index. Ziel ist laut Google, dass von jeder wichtigen Seite die kanonische Version indexiert ist. Beheben kannst du in der Regel nur Gründe mit der Quelle „Website“.

StatusBedeutungWas du tust
Gecrawlt, zurzeit nicht indexiertGoogle hat die Seite abgerufen, aber nicht aufgenommen. Sie könnte später indexiert werden.Nicht erneut einreichen. Seite verbessern, zusammenlegen oder bewusst auf noindex setzen.
Gefunden, zurzeit nicht indexiertGoogle kennt die URL, hat sie aber noch nicht gecrawlt. Meist hätte der Abruf laut Google die Website überlastet.Server-Antwortzeiten prüfen, unnötige URLs reduzieren, wichtige Seiten intern verlinken.
Duplikat, vom Nutzer nicht als kanonisch festgelegtDie Seite gilt als Duplikat ohne eigene Canonical-Angabe. Google hat eine andere URL als kanonisch gewählt.Gewählte URL in der URL-Prüfung ansehen. Ist sie falsch, per rel="canonical" die richtige angeben.
Seite mit WeiterleitungDie URL leitet weiter und wird selbst nicht indexiert.Meist normal, etwa nach einem Relaunch. Interne Links und die aktuelle Sitemap auf die Ziel-URLs umstellen.
Durch noindex ausgeschlossenDie Seite enthält noindex als Meta-Tag oder HTTP-Header.Gewollt: nichts tun. Sonst entfernen, Live-Test, Indexierung beantragen.
Durch robots.txt blockiertGoogle darf die Seite nicht crawlen.Regel prüfen. Gegen Indexierung hilft noindex, nicht robots.txt.
Nicht gefunden (404)Die URL liefert Status 404.Ersatzlos gelöscht: in Ordnung. Umgezogen: 301 auf die neue URL.
Soft 404Die Seite wirkt leer oder wie „nicht gefunden“, liefert aber Status 200.Echten 404 senden oder Inhalt ergänzen, etwa bei leeren Kategorien.
Serverfehler (5xx)Der Server hat mit einem Fehler geantwortet.Logs und Hosting prüfen, dann die Überprüfung starten.

Bei „Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert“ nennt Google keinen konkreten Grund. In Shops lohnt der Blick auf Seiten, die sich kaum unterscheiden: Varianten mit eigener URL, Herstellertexte, die in vielen Shops identisch stehen, oder Kategorien mit zwei Produkten. Betrifft „Gefunden, zurzeit nicht indexiert“ einen großen Teil deiner URLs, geht es um Crawling-Effizienz. Google empfiehlt dann unter anderem, Duplikate zusammenzuführen, unwichtige URLs zu sperren, Soft 404 zu beheben und Sitemaps aktuell zu halten.

Korrekturen bestätigen lassen

Hast du ein Problem auf allen betroffenen URLs behoben, klickst du in der Detailansicht auf „Fehlerbehebung überprüfen“. Google prüft die URLs erneut und meldet das Ergebnis per E-Mail, laut Hilfe meist nach etwa zwei Wochen, teils später. Googles Tipp: Reich eine Sitemap nur mit den wichtigsten betroffenen Seiten ein und filtere den Bericht vorher danach. Eine kleinere Menge ist schneller geprüft. Damit du Veränderungen früh bemerkst, gehört der Bericht in dein regelmäßiges Reporting.

Automatisierung: was über APIs geht und was nicht

Bei großen Katalogen liegt die Idee nahe, Anträge per Skript zu stellen. Für normale Seiten bietet Google dafür keine Schnittstelle.

WerkzeugWas es kannWas es nicht kann
URL Inspection APIIndexstatus lesen, 2.000 Abfragen pro Tag und 600 pro Minute je PropertyIndexierung beantragen, Live-Test
Sitemaps in der Search Console APISitemaps einreichen, auflisten, löschenEinzelne URLs melden
Indexing APISeiten mit JobPosting oder BroadcastEvent in einem VideoObject meldenProdukt-, Kategorie- oder Blogseiten
IndexNowBing, Yandex, Seznam.cz, Naver und Yep informierenGoogle erreichen

Die URL Inspection API liefert die Daten der indexierten Ansicht: Status, letzter Crawl, gewählte kanonische URL. Einen Live-Test kann sie laut Dokumentation nicht.

POST https://searchconsole.googleapis.com/v1/urlInspection/index:inspect

{
  "inspectionUrl": "https://www.beispiel.de/damen/sneaker-weiss/",
  "siteUrl": "sc-domain:beispiel.de",
  "languageCode": "de-DE"
}

Sinnvoll ist das als Monitoring: Ein Skript prüft täglich deine wichtigsten Produkt- und Kategorieseiten, schreibt Status und Crawl-Datum in eine Tabelle und schlägt Alarm, wenn eine davon aus dem Index fällt. Den Antrag stellst du dann von Hand. Sitemaps kannst du per API einreichen, etwa nach einem großen Produktimport. Den alten Sitemap-Ping hat Google im Juni 2023 abgekündigt, er funktioniert nicht mehr.

Wichtig

Manche Plugins und Anleitungen melden normale Seiten über die Indexing API. Google schreibt, die API könne nur für Seiten mit JobPosting oder BroadcastEvent genutzt werden. Alle Anfragen durchlaufen eine Spam-Erkennung, und Missbrauch kann zum Entzug des Zugangs führen. Für Produktseiten ist das keine Abkürzung.

IndexNow für Bing, Yandex und andere

IndexNow ist ein offenes Protokoll. Du legst einen Schlüssel als Textdatei auf deinen Server und meldest neue, geänderte oder gelöschte URLs per HTTP-Anfrage, bis zu 10.000 pro Anfrage. Die Meldung erreicht alle teilnehmenden Suchmaschinen. Laut indexnow.org sind das Bing, Yandex, Seznam.cz, Naver und Yep. Google kündigte im November 2021 gegenüber Search Engine Land an, das Protokoll zu testen, gehört aber nicht zu den Teilnehmern, Stand September 2026.

POST /IndexNow HTTP/1.1
Host: api.indexnow.org
Content-Type: application/json; charset=utf-8

{
  "host": "www.beispiel.de",
  "key": "4f8a1c2e9b7d4a6f",
  "keyLocation": "https://www.beispiel.de/4f8a1c2e9b7d4a6f.txt",
  "urlList": ["https://www.beispiel.de/damen/sneaker-weiss/"]
}

Selbst programmieren musst du selten. Laut Bing ist IndexNow in Wix eingebaut. Für WordPress gibt es Plugins wie Yoast und Rank Math, für Shopify und Shopware Erweiterungen von Drittanbietern. Auch hier gilt: Die Meldung garantiert weder Crawling noch Indexierung.

Nach einem Relaunch: so meldest du die neue Struktur

Bei einem Relaunch ändern sich oft Tausende URLs. Einzelanträge helfen nur für eine Handvoll Schlüsselseiten. Die eigentliche Arbeit machen Weiterleitungen und Sitemaps.

  1. Weiterleitungen: Jede alte URL leitet per 301 auf die passende neue. Google rät, Weiterleitungen möglichst lange zu behalten, generell mindestens ein Jahr.
  2. Neue Sitemap einreichen: nur mit den neuen, kanonischen URLs.
  3. Alte Sitemap eine Weile behalten: Google empfiehlt, beide einzureichen. Im Bericht siehst du, wie die indexierten URLs der alten Sitemap gegen null gehen und die der neuen steigen. Warnungen wegen Weiterleitungen sind dabei normal. Ist der Umzug durch, entfernst du die alte Sitemap.
  4. Adressänderung nur bei Domainwechsel: Das Tool in den Einstellungen ist für den Umzug auf eine andere Domain oder Subdomain gedacht. Für http zu https, www zu ohne www oder neue Pfade auf derselben Domain nutzt du es nicht. Du musst Inhaber beider Properties sein.
  5. Schlüsselseiten prüfen: Startseite und wichtigste Kategorien per URL-Prüfung testen, bei Bedarf Indexierung beantragen.
  6. Beobachten: Achte auf Weiterleitungsfehler, 404 und Soft 404. Laut Google kann die Sichtbarkeit während eines Umzugs vorübergehend schwanken.

Die vollständige Checkliste steht im Beitrag SEO beim Website-Relaunch. Sollen alte Inhalte schneller aus der Suche verschwinden, lies, wann das Entfernen von URLs sinnvoll ist.

Dein Ablauf im Alltag

Für einen Shop reicht meist diese Routine: Die Sitemap aktualisiert sich automatisch, steht in der robots.txt und ist eingereicht. Neue Kategorien und wichtige Ratgeber prüfst du einzeln per URL-Prüfung. Einmal im Monat schaust du in den Bericht „Seitenindexierung“, gefiltert nach Sitemaps. Für Bing aktivierst du IndexNow.

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Häufige Fragen

Wie oft kann ich pro Tag die Indexierung beantragen?

Eine Zahl nennt Google nicht. Es gibt ein Tageslimit je Property. Für viele Seiten empfiehlt Google eine Sitemap statt einzelner Anträge.

Wie lange dauert es, bis eine eingereichte URL im Index ist?

Eine feste Frist gibt es nicht. Google spricht beim Crawling von einigen Tagen bis mehreren Wochen und garantiert keine Aufnahme. Mehrere Anträge für dieselbe URL beschleunigen nichts.

Kann ich die Indexierung per API beantragen?

Für normale Seiten nicht. Die URL Inspection API liest nur den Status. Die Indexing API ist nur für Seiten mit JobPosting oder BroadcastEvent vorgesehen. Per API einreichen kannst du Sitemaps.

Muss ich jedes neue Produkt einzeln einreichen?

Nein. Wenn sich deine Sitemap automatisch aktualisiert und neue Produkte intern verlinkt sind, findet Google sie. Einzelanträge lohnen sich für wenige, besonders wichtige Seiten.

Warum ist meine Seite trotz Antrag nicht indexiert?

Der Antrag ist nur eine Bitte um Crawling. Ob Google die Seite aufnimmt, hängt von weiteren Bedingungen ab, etwa ob sie ein Duplikat ist oder ob ihre Qualität reicht. Prüf in der URL-Prüfung Status und kanonische URL und im Bericht „Seitenindexierung“ den angegebenen Grund.

Quellen

Geschrieben von

SEO, GEO und KI-Automatisierung für Online-Shops. Ich teste, worüber ich schreibe, zuerst auf eigenen Seiten und in Kundenprojekten wie RYMHART und Opal-Schmiede.

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